Die Wutachschlucht-Exkursion dauert 3 Tage und gilt als Einsteigerexkursion d.h. sie wurde speziell für das 1./2. Semester eingerichtet. Zielsetzung der Exkursion ist Erfahrungen zu sammeln, wie man die Theorie der Vorlesung praktisch im Gelände anwendet. Dazu gehört beispielsweise das Ansprechen eines anstehenden Gesteins, wie man es im Schotterkurs schon mehrfach geübt hat oder das Untersuchen eines Aufschluss an sich. Ebenso wir einem gezeigt, wie man ein Feldbuch führt und was alles in einen abschließenden Exkursionsbericht hinein gehört.
Auf der Wutach-Exkursion wandert man mit leichtem Gepäck flussabwärts entlang der Schlucht (niedrige konditionelle Anforderungen) und übernachtet eine Nacht in der sogenannten Schattenmühle und einmal in einem Naturfreundehaus. Dabei lernt man allerhand über die süddeutsche Schichtstufenlandschaft und deren Bildungsprozesse. Ebenso kann man die Landschaft genießen und den ersten Grundstein für seine Gesteinssammlung, die natürlich jeder richtige Geologe hat, legen.
Zu sehen gibt es die Gesteinseinheiten der Trias(Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper) und des Jura (Lias, Dogger, Malm) sowie das Grundgebirge aus Granit und Gneis.

Alles in allem eine sehr angenehme Exkursion für Geowissenschaflter, Umweltnaturwissenschaftler und Geoökologen.

Die Exkursion zur Münchberger Gneismasse ist eine 7-tägige Exkursion und findet üblicherweise im September statt. Sie ist wie ein Kartierkurs aufgebaut. Ziel ist es in einer mehrköpfigen Gruppe ein Gebiet geologisch auszukartieren. Neben dieser Aufgabe werden kurze Ausflüge in das Bayerische Geoinstitut, welches auf Hochdruckforschung spezialisiert ist, und ins Heimatmuseum unternommen.

Wärend der 7 Tagen der Exkursion übernachtet man auf deinem idyllischen Zeltplatz am schönen Goldbergsee. Die Kosten der Exkorsion belaufen sich auf ca. 70€ plus Selbstverpflegung. Diese Exkursion eignet sich als Einführung für alle niedrigen Semester (insbesondere im 2. Semester).

{phocagallery view=category|categoryid=12|imageid=104|pluginlink=1} Viele kennen Elba vielleicht schon als früheres Urlaubsziel, auf dieser Exkursion werdet ihr faszinierende Geologie der Insel genauer kennen lernen. Die Exkursion setzt sich aus einem Kartierkurs (etwa 10-11 Tage) und einigen Exkursionstagen (3-4 Tage) zusammen. Die ganze Exkursion kostet in etwa 450 Euro zuzüglich Selbstversorgung im Bungalow. An- und Abreise per Unibus, somit ist man jeweils einen kompletten Tag unterwegs. Zur Exkursion an sich: Auf Elba sind sowohl sedimentäre, magmatische als auch metamorphe (zumeist kontaktmetamorphe) Gesteine anzutreffen. Neben verschiedensten sedimentären Lithologien sind auch mehrere Granitintrusionen zu bestaunen, sowie dadurch hervorgerufene kontaktmetamorph überprägte Gesteine. Weitere Highlights der Exkursion sind die Erzvorkommen der Insel, sowie „die weltweit schönsten Pillowbasalte“ (Zitat W. Frisch). Dies alles wird man während dem selbständigen Kartieren bzw. auf den dortigen Exkursionen sehen können. Allein durch die Vielzahl an (durchaus schönen) Mineralen und Gesteinen neben der wunderschönen Landschaft, lohnt es sich diese Exkursion mit zu machen. Im Laufe der letzten Jahre fand die Elba-Exkursion immer von Ende Februar bis Mitte März (etwa 15-16 Tage) statt, allerdings wird überlegt, ob man die Exkursion in den Sommer verlegt (aufgrund schlechten Wetters und kühlen Temperaturen). Zum Bericht: Der Kartierbericht wird am Ende der Exkursion noch auf Elba geschrieben.

{phocagallery view=category|categoryid=14|imageid=108|pluginlink=1} Die Exkursion ins Nördlinger Ries ist eine zweitägige Exkursion auf den Spuren eines der größten Meteoriteneinschläge der Erdgeschichte. Zudem zählt das Nördlinger Ries zu den am besten erhaltenen Impaktkratern der Welt. Man behandelt die verschiedenen Stadien des Einschlags und schaut sich markanten Aufschlüsse in einem großen Umkreis an. Größtenteils werden die Aufschlüsse per Unibus angefahren.Am zweiten Tag besucht man nachmittags noch den etwas kleineren Krater des Steinheimer Becken. Die Exkursion findet Anfang Juli statt und kostet ca. 20€. Man verbringt die Nacht auf einem Zeltplatz nahe Nördlingen (somit muss man Zelt + Schlafsack für die Exkursion mitbringen). Sie ist hervorragend als zweitägige Einstiegsexkursion für Erstsemester geeignet.  

{phocagallery view=category|categoryid=8|imageid=45|pluginlink=1} Naxos und Syros sind zwei Inseln der Kykladen Griechenlands. Diese Exkursion ist eine der Highlights und MUST DO Exkursionen Tübingens – wenn ihr also das nötige Geld besitzt (drei Wochen mit Unterkunft und Flug für ca. 600 Euro zuzüglich Essen nochmals 150 Euro) versucht hier mit zu kommen. Zur Exkursion an sich: Der geologische Schwerpunkt der Exkursion liegt in metamorphen sowie in magmatischen Gesteinen. Auf Naxos werdet ihr zu Beginn einen Überblick über die Geologie der Kykladen bekommen. Die ersten 4-5 Tage bestehen vorwiegend aus Exkursionen auf Naxos. Danach geht es mit der Fähre weiter nach Syros, wo ihr lernen werdet (richtig) zu Kartieren (ihr erstellt eine eigene Karte von einem Gebiet und interpretiert die Geologie nach eurer Auffassung). Auch auf Syros wird es 1-2 Exkursionstage zwischen der eigenständigen Gelände-Kartierung geben. Das Ganze findet immer von Mitte September bis Anfang Oktober (ca. 3 Wochen) im zwei Jahres-Turnus statt (im Wechsel mit der Exkursion: Ilse of Mull, Scotland). Tendenziell kann mit gutem Wetter gerechnet werden, was so viel heißt wie Temperaturen zwischen 30-40 °C und maximal einem Regentag. Zum Bericht: Der Kartierbericht wird am Ende der Exkursion noch auf Syros geschrieben. Des Weiteren muss jeder Teilnehmer im Vorfeld einen Vortrag zur Geologie Griechenlands vorbereiten. {phocagallery view=category|categoryid=5|imageid=109|pluginlink=1}

{phocagallery view=category|categoryid=9|imageid=55|pluginlink=1} Eine unregelmäßig stattfindende Exkursion, von Wolfgang Siebel betreut, ist die Chinaexkursion. In einem Zeitraum von drei Wochen erhalten die Stundenten einen Einblick in die Geologie der Gegenden um Weihai und Yunmenshan. Es werden hierbei Ultrahochdruckmetamorphose und archaische Gesteine besprochen. Zur Vorbereitung auf die Exkursion ist ein verpflichtendes Seminar über die geologische Entwicklung der Region zu besuchen. Neben den geologischen Themen bei dieser Exkursion besteht  aber auch die Möglichkeit einen Einblick in die chinesische Kultur zu gewinnen. So wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise die Chinesische Mauer und der heilige Berg des Daoismus, der Taishan, besucht. Außerdem hatte man auf der gesamten Exkursion immer wieder die Chance die Vorzüge der chinesischen Küche kenne zu lernen. An dieser Stellen dürfen Delikatessen wie hundertjährige Eier und gebratene Entenschnäbel nicht unerwähnt bleiben. Alles in allem eine sehr tolle Exkursion!